19. April 2022

“Alle Jahre wieder” – Gymnasium bestreitet Frühlingskonzert

2  Kommentare

Es ist der 08. April 2022 und Schnee bricht über die Musikhalle Markneukirchen herein.  
Die Ränge füllen sich, der Saal wird verdunkelt und die Zuschauer sind verwundert über das
eine etwas, dass nicht zum Frühling passt: Ein Weihnachtsbaum. Dieses „Missverständnis”
wird schnell von den beiden Moderatorinnen Nelly Picker und Sarah Ziegner beseitigt. Es
folgt der Kurzauftritt von Ben Seifert als Osterhase, der den Zuschauer mit einem
Freudensprung in den Abend entlässt.

Die Gedanken sind frei

Im 1. Teil des Abendkonzertes wurde die Bühne für die Bläserklasse 6 und 7 freigemacht.
Sie spielten Musikstücke wie Grow Up, Trombo Mambo oder Rock A Saurus Rex unter der
Leitung von Referendar Florian Walther. Mit Lieder wie Der Winter ist vergangen, Die
Gedanken sind frei
oder Nun will der Lenz uns grüßen verabschiedete der kleine Chor des
Gymnasiums, den Winter in den Frühlingsschlaf. Für große Augen bei den Zuschauern
sorgte Jeremias Gropp mit dem Miniconcertino von Daniel Hellbach auf der Blockflöte.
Spannung bei den Zuschauern erreichte der Poetry Slam von Laura Stark. Sie machte die
Zuschauer auf Das schwierigste Wort unserer Sprache aufmerksam, das laut ihrem Text
“viel zu selten benutzt wird”. Der rote Faden des Konzertes fand seinen Höhepunkt mit
Dancing on my one, gesungen von Sarah Ziegner. Zu diesem Song wurden die
aufgehängten Ukraine-Flaggen angestrahlt. Unbewusst wurden die Zuschauer schon jetzt
auf eine Zeitreise, im 2. Teil des Konzertes, vorbereitet.

In den Jahren zuvor war die Musikhalle zum Abendkonzert immer ausverkauft. Wer mit dem
Auto kommen wollte, musste mehrere hundert Meter laufen. Spätestens wenn die
Moderatoren die Kennzeichen vorlesen mussten, welche unrechtmäßig geparkt hatten,
wussten Mitwirkende und Zuschauer: “Alle Jahre wieder – ausverkauft”. Jetzt gibt es freie
Parkplätze vor der Musikhalle und noch Restkarten für das Abendkonzert. – Inzwischen hat
das große Schulorchester Platz genommen. Es klingelt in der Musikhalle, die Pause ist
vorüber.

Die Zeitreise

Unter der Leitung von Dr. Enrico Weller gab das Orchester der Klassenstufe 8-12 Oldies
zum besten. Eingebettet von Medley Arrangements spielte das Orchester ein Best-of von der
US-amerikanischen Rockband Green Day und Henry Mancini. In einem weiteren Medley
durfte auch YMCA nicht fehlen. Hier gaben besonders die Trompeter ihr Können zum
Besten. Die Zeitreise wurde mit einem ABBA Medley auf dem Klavier und mit weiteren Soli
und Duo Beiträgen vervollständigt. Hier trugen Laeticia Steiniger und Laura Stark den Song
Last Boy von Ruth B. vor. Charlott Sporn und Ronja Adler boten eine Interpretation zum
bekannten Lied Halleluja dar. Für Emotionen und Momente des Danks sorgte Schulleiter
Norbert Hildebrand. Hildebrand verlieh seine “allergrößte Hochachtung” an alle
Mitwirkenden. In seiner kurzen Ansprache lenkte er den Fokus auch auf den Zustand in der
Ukraine. Er sagte, dass der Zustand für ihn “eine bedrückende Situation” sei. Er wünscht
sich “kluge Politiker, die diesen Konflikt diplomatisch beenden”.

Mit der Kleinen weißen Friedenstaube und dem Orchesterarrangement zu Imagine, setzte
das Orchester ein abschließendes Zeichen für den Frieden. Ganz im Sinne des britischen
Komponisten John Lennon: “Frieden ist nicht irgendetwas, das man sich wünscht, sondern
etwas, das man tut, das man ist und das man weiter gibt.”.

Text & Bild: Johannes Schmidt


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  • Ich war selbst bei dem Konzert nicht dabei, sicher war es für alle Anwesenden ein musikalischer Genuß.

    Mitgehen kann ich mit dem Statement des Schuldirektors “kluge Politiker, die diesen Konflikt diplomatisch beenden”, denn das ist die einzige Möglichkeit das Blutvergießen zu beenden und eine Ausweitung zu einem größeren Konflikt zu vermeiden. Das Blutvergießen dauert allerdings bereits seit 8 Jahren an, was wohl entweder aus Unwissenheit, also Desinformation durch die Medien, oder mit klarer Absicht (von Medien und Politik) unterschlagen wird.

    Leider hat auch bei diesem Konzert die Parteinahme mit den Ukraineflaggen eine nicht zu vernachlässigende, propagandistische Wirkung auf die Menschen. Denn wenn man überall, wo man hinschaut, ob zum Lampenladen vom Bürgermeister Rubner https://markneukirchen-politik.de/rubners-lampenladen/, der IHK-Zeitschrift mit einer Parteinahme für die Ukraine oder eben Ukraine-Flaggen in der Musikhalle eine einseitige Information erhält, steht am Ende der Feind fest:

    Putin und – wie ein völlig durchgeknallter Botschafter jault – das ganze russische Volk. Und das dient nur einem: der Ausweitung des Krieges, dem Tod weiterer Menschen und dem Profit der Kriegsindustrie!

    Und wenn man das dann kritisiert, wird man als Verschwörungstheoretiker hingestellt, obwohl es eine Verschwörung ist, Deutschland und Rußland in den dritten großen Krieg zu hetzen. https://markneukirchen-politik.de/sanktionen-bis-zum-weltkrieg/

    • Lieber Jens,

      Deinem Kommentar schließe ich mich in vollem Umfang an.
      Folgende Anmerkungen sind mir noch wichtig.
      Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine ist viel zu komplex um egal welche der beiden Parteien als gut oder böse abzustempeln.
      So einfach gestrickt ist die Realität nicht. Die Zahl der Grautöne ist enorm. Es hätte den Verantwortlichen gut zu Gesicht gestanden sollten sie es wirklich ehrlich mit ihrem Appell für den Frieden meine sich zu einem sofortigen Stop von Waffenlieferungen in Kriegsgebiete zu bekennen.
      Wer Frieden wirklich will, sendet Diplomaten und keine Waffen!

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