26. März 2022

Bericht: Öffentliche Sitzung des Ortschaftsrates Siebenbrunn/Sträßel am 18. März 2022

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Lest hier den Bericht zur Ortschaftsratsitzung Siebenbrunn/Sträßel am 18. März 2022. Besprochen wurde unter anderem die Gasversorgung nach Sträßel und die Eintragung von Wegen. Ein Bericht von Johannes Schmidt.

Am 18. März 2022 lud der Ortschaftsrat Siebenbrunn/Sträßel zu einer öffentlichen Sitzung ein. Die Sitzung fand auf dem Gelände des Gläsernen Bauernhofs in der Kräuterhütte statt. Ortsvorsteher Oliver Schüller (AfD), Udo Fuchs (AfD) und Roland Meinel (parteilos) begrüßten diesmal mehr Gäste als Ortsansässige. Ortsvorsteher Schüller, der für die Bürgermeisterwahl 2022 in Markneukirchen antritt, begrüßte unter anderem seine Mitstreiter ums Amt des Bürgermeisters: Toni Meinel (parteilos) und Robin Jacob (CDU). Meinel und Jacob nahmen es sich zu Herzen, die Ortschaften in der Region zu besuchen und sich anzuhören, wo die Ortschaften ihre Probleme haben. Tagesordnungspunkte waren an diesen Abend: der aktuelle Stand der Gasversorgung nach Sträßel; Informationen zu einer geplanten EU-Richtlinie zum Dämmzwang; und die Eintragung von Wegen. Anschließend konnten Fragen gestellt werden.

Eingangs fand Ortsvorsteher Schüller jedoch Kritik an dem Umgang mit seinem Ort, durch die Stadtverwaltung Markneukirchen. Viele offene Fragen aus den letzten Sitzungen blieben unbeantwortet, erzählte Schüller in der Sitzung. Auf die Nachfrage, wie die Kommunikation zwischen Ortschaft und Stadt verbessert werden könne, sagte er: “dass derjenige, der da im Rathaus sitzt [Bürgermeister Andreas Rubner (parteilos)], die Protokolle aus den Ortschaften liest und die in den Protokollen enthaltenen Fragestellungen auch sich zu Herzen nimmt und beantwortet.”.

Gasversorgung nach Sträßel - Ortsvorsteher Schüller setzt sich weiterhin für die Einwohner von Sträßel ein, nachdem Inetz, eine Netzgesellschaft des Versorgers Eins abgelehnt haben, Gasleitungen in die Ortschaften Sträßel und Landwüst zu verlegen. Durch seine Wärmepumpe betrifft Schüller dieses Thema direkt nicht mehr, sagte er bei der Sitzung, dennoch liegt ihm die Gasversorgung der Einwohner am Herzen. Einen Vorwurf macht er gegenüber der Stadt Markneukirchen und Bürgermeister Rubner (parteilos) und fragte sich still, was die Stadt Markneukirchen mit Sträßel vorhätte. Ein Ausbau der Gasversorgung nach Landwüst würde der Stadt, laut Schüller, rund circa 260.000 Euro kosten. Für Schüller ist klar, dass am Ende "private Unternehmen entscheiden", jedoch hat er angekündigt, dass der Ortschaftsrat eine erneute Anfrage an die Stadt Markneukirchen tätigen werde. In Sträßel wollten sich 30 Häuser an die Gasleitung anschließen. 

EU-Richtlinie zum Dämmzwang - Schüller bezog sich mit diesem Tagesordnungspunkt auf eine neue EU-Richtlinie, die eine neue Sanierungsrichtlinie für Hausbesitzer vorsieht. Mit dem Ziel: “Bis 2050 sollen sämtliche Gebäude in der EU klimaneutral sein”. Geplant ist eine Sanierungspflicht für energetisch sehr ineffiziente Gebäude bis 2030. Dies beinhaltet zudem die Einführung eines neuen Renovierungspasses für die schrittweise Sanierung bis 2025 und die Pflicht zum Bau emissionsfreier Häuser ab 2030. Schüller sieht darin ein großes Problem. Mit seinen eigenen Worten, können gewisse Häuser ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr bewohnbar sein, vermietet oder verkauft werden. Andeutungen zu einer neuen EU-Richtlinie machte zum Beispiel das Handelsblatt, im Jahr 2011. 

Eintragung von Wegen - Für großes Interesse sorgte dieses Thema, bei den anwesenden Gästen. Udo Fuchs (AfD) verwies dabei auf das sächsische Straßengesetz, das ab 2023 vorsieht, nicht gewidmete Wege als “privat” zu kennzeichnen. Fuchs beschäftigte hierzu die Frage, ob alle gewidmeten Wege in der Region auch wirklich im Wegbestandsverzeichnis aufgenommen sind und auch in Zukunft für Forst- und Landwirtschaft zugänglich sind. Er zweifelt und wolle bei der nächsten Stadtratssitzung, am 23. März, das Thema anbringen. Dabei hofft Fuchs auf Unterstützung aus der Fraktion. Sollte es im Stadtrat kein Gehör finden, werden Fuchs und Schüller in Eigenregie eine Informationsveranstaltung organisieren. 

Gegen Ende der öffentlichen Sitzung hatte Schüller gute Nachrichten für die Ortsansässigen von Siebenbrunn/Sträßel. Am 30. April wird in Siebenbrunn ein Fest zum Höhenfeuer stattfinden. Die Bratwurst sponsert der Kandidat für die Bürgermeisterwahl 2022 in Markneukirchen aus der eigenen Tasche. 

Text & Bild: Johannes Schmidt


stichworte

Andreas Rubner, Bürgermeister Markneukirchen, Gasversorgung, Oliver Schüller, Ortschaftsrat, Robin Jacob, Siebenbrunn, Sträßel, Toni Meinel, Udo Fuchs, Wegewidmung


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