14. August 2021

Gedanken zur Nacht – Gelbe Häuser

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Gelbe Häuser  

Werft die Rezeptblöcke weg, entsorgt alle Psychopharmaka, laßt alle Drogen vernichten – nicht mehr nötig ob der völlig außer Kontrolle geratenen psychischen Verfassung einer ganzen Gesellschaft, deren Erhebung eines Krankheitsbildes, die Herzen eines jeden Doktoraspiranten höher schlagen läßt. Die „gelben Häuser“, eine psychiatrische Einrichtung im Vogtland, im Volksmund die gelben Häuser genannt, haben scheinbar nicht nur ihre Tore geöffnet, landesweit und weit über Grenzen hinaus haben die Menschen Freigang bekommen – gelbe Häuser überall.

Zurück zur Krankheitsgeschichte in das Jahr fünfzehn der neuen Zeitrechnung, zurück zu den sichtbaren Anfängen einer Erkrankung, deren Fortschreiten bis heute nicht aufgehalten werden konnte, ja deren Symptome jeder Bekämpfung bisher Stand gehalten haben. In geistiger Umnachtung, des Verstandes völliger Dunkelheit, zählte bis vor wenigen Jahren noch jedes Leben, wandelte kein Mensch illegal auf Gottes deutschem Boden. Je dunkler die Hautfarbe, desto wertvoller der Mensch, je hanebüchener die Leidensgeschichte, desto willkommener der Gast. Tränen an den Bahnhöfen, Kuscheltiere für die Neuankömmlinge – die Geschichte soll noch ihre Spiegelung erfahren, doch dazu später mehr.

Ausgegrenzt, beschimpft und verstoßen diejenigen, die sich die Windel nicht haben in ihr Gesicht zwingen lassen. Verlacht, verspottet und als geistig minderbemittelt diejenigen, die den Plan hinter dem Plan erkannt haben und warnten ob der drohenden Gefahr, schritt die Diffamierung in Richtung verbaler, aber auch teils körperlicher Auseinandersetzung zwischen einst friedlichen Nachbarn fort. Bisweilen ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht, wird so manches Leben für unwert erklärt, die Freiheiten der unwilligen Versuchsteilnehmer gar mit Arrest und Gefängnis bedroht. Asozial, gar als Schädlinge bezeichnet, finden sich alte Kriegslisten im Sprachgebrauch einiger Weniger wieder, in dem man, dem vermeintlich Abtrünnigen seine Identität als Mensch zu nehmen versucht. Einst im Vietnamkrieg bezeichnete man die Vietnamesen ebenfalls als Ungeziefer, um deren Vernichtung moralisch rechtfertigen zu können, wird gleiches zwar von nur wenigen in Umlauf gebracht, von der Mehrheit jedoch, nicht nur billigend in Kauf genommen, vielfach auch willfährig umzusetzen versucht.

Benötigt es nur sehr wenig an Zündstoff, die Massen einer vermeintlich moralischen Überlegenheit zu übereignen, braucht es ebenso wenig, diese Massen als geistig völlig degeneriert zu erklären. Als völlig geisteskrank dürfen, ja müssen diejenigen leider ihr Etikett erhalten, die einst dem „wertvolleren“ Leben an den Bahnhöfen mit Tränen und Plüschtieren ihre Aufwartung machten. Die selben Plüschtiere, aber auch die vielfach mehr vergossenen Tränen an jenen Orten sind es, an dem das „unwertere“ deutsche Leben, noch jung an Jahren, das ihre verlor. Nicht daß der einzelne seine Schuld daran trägt, ist dennoch ein jeder Teil dieser Gesellschaft und läßt es nun zu, gar wirkt oftmals tatkräftig mit, seinem ungeimpften Landsmann die Freiheit zu stehlen.

Gelbe Häuser überall, eine Irrenanstalt das ganze Land, versuchen nicht wenige nach den Schlüsseln zu greifen, unterscheiden sie sich dennoch nicht vom Gegenüber, viel schlimmer noch, wird eine Revolte unter den Insassen angezettelt, deren lachende Dritte, die sich ihre Bäuche nicht halten können. Nicht der Irre leidet an seiner Erscheinung, nicht der Dumme erfährt den Schmerz, den sein Handeln verursacht, existieren die geistig Minderbemittelten doch ruhig in ihrer Blase. Sie haben keine Probleme, verursachen sie jedoch und bringen jene in Gefahr, auf deren Hilfe sie so bitter angewiesen sind. Ein Anachronismus des Zeitgeschehens, haben zwar nicht die Irren das Ruder übernommen, es jedoch gern in Empfang genommen und somit dem Wahnsinn Tür und Tor geöffnet, glauben doch sehr viele Menschen, auf der moralisch richtigen Seite zu stehen.

Die Zeit wird Kunde erteilen, wessen geistige Gesundheit darüber entscheiden wird, wer leben darf oder weiterhin einer Betreuung unterzogen werden muß. Die Anamnese längst nicht abschließend erhoben, werden wohl die Menschen selbst es sein, darüber entscheiden zu wollen, wer einkaufen darf und wer nicht. Die Revolte auf den Stationen der Irrenanstalt BRaD im vollen Gange, gehen sich die Insassen auch weiterhin an die Gurgel, lassen sich treiben und hetzen und erkennen noch immer nicht, daß sie selbst es sind, die mit einem Plüschtier in der Hand, wippend vor den Bildschirmen sitzend, sich die tägliche Portion Hass, a la George Orwells 1984 in die Köpfe hämmern lassen.

Nur sechs Jahre hat's gebraucht, von „keiner ist illegal“ zu „die Ungeimpften sind asozial“ – ein Plüschtier für jeden geistig Verstorbenen, doch wieviele Tränen wird es brauchen, um die verstandsvernichtenden Feuer zu löschen, deren Herde nun über das Land bereits gelegt worden sind? Stockholmsyndrom, erkennt so manch Schwachmat nicht seinen Peiniger, gar glaubt dessen Freund er sei und ist gerne bereit, die Türen zu schließen, um sich und sein Leben zu schützen. Eine bloße Drohung reicht aus, um daß die Irren die Flucht nach vorne ergreifen, im vorauseilenden Gehorsam dem Nachbar seine Grundrechte zu entziehen versuchen, sich auf die Seite der Anstaltsleitung schlagen, ohne je zu bemerken, täglich aus demselben Haus, auch nur einen Freigang erhalten zu haben.

Nicht wirklich glaubhaft die Drohung auch in Gänze umzusetzen, nicht wirklich realisierbar, der Hälfte eines Volkes die Nahrung entziehen zu können, ist dies jedoch in den Vorstellungen einiger „Gutmenschen“ schon längst zur illusionären Wirklichkeit geworden, wird sich am Ende dann doch wieder ein Wir – Gefühl einstellen können, wenn entweder Feuer oder Wasser sich die Wege ins echte Leben bahnen? Zu viel verlangt, die Ereignisse sich von zwölf Uhr bis Mittag merken zu können? Zu viel verlangt, den Anstaltsdirektor an seinen Worten erkennen zu können? Zu viel verlangt, anstatt die Fehler mit einem Fernglas, doch besser mit einem Spiegel suchen zu wollen?

Eines beruhigt am Ende dann doch das besorgte Gemüt – gelbe Häuser überall, jedenfalls dort, wo die Menschen darin wohnen wollen – wenn es einschlägt, wird es jeden treffen. Die Schockwelle jetzt schon angekündigt, läßt keinen Stein auf dem anderen. Gelb oder nicht, werden am Ende jedem die Steine um die Ohren fliegen, wenn endgültig die Abrißbirne das Irrenhaus dem Erdboden wird gleich machen.

Herzlichst Ingo


Ungeimpfte
Politparasiten

stichworte

1984, George Orwell, Ingo, Maske, Maskenzwang, Vogtland


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