15. April 2023

Gedanken zur Nacht – Overload

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„Overload“   

Ein Feuerwerk der Absurditäten, ein Panoptikum wider den gesunden Menschenverstand und doch ein Spiegel der Gesellschaft. Andere würden sagen; es feuert aus allen Rohren. Die Überforderung weicht dem Staunen und die Resignation mildert den Zorn. Die Bilder täuschen: kaum zu glauben, inwieweit der Einzelne noch weiß, wofür oder wogegen er als erstes die Straßen zum Proteste heimsucht. Lohnt es überhaupt, dem Wahnsinn noch mit Aufmerksamkeit zu begegnen und lohnt ein einzelner Kommentar zu all dem, was dem Rest an gesunden Verstand den Garaus zu machen droht?

Die letzte Generation hat die Feinde des Klimas klar benannt, gleichwenn sich den ersten Platz gleich viele teilen müssen. Babys, die Alten, Kohle- und Kernkraftwerke, Autos, die Tiere der Landwirtschaft, Butter, Konsum, Methan und CO₂ und man staune: Megastädte rangieren ganz vorne neben anderen Übeltätern, die je nach Gebrauch aus dem Hut gezaubert werden. Das Abrißteam der Politik werkelt grobmotorisch und die intellektuelle Elite faselt Gender.

Auf medialer Ebene wird Läuterung geheuchelt und es werden jede Menge Arschtritte verteilt. Der Abriß des alten Systems ist im vollen Gange. Die Guten von gestern werden zu den Deppen von heute, und selbstgewählte Schicksale zum Vermächtnis einer ganzen Gesellschaft erklärt. Man spricht von Opfern, man zeigt Menschen, die scheinbar Opfer von Tätern wurden, die nie wirklich Täter waren und es bis heute nicht sind. Auf dem Basar der Medizin hat jeder das bekommen, nach was es ihm verlangte.

Jeder hatte die Qual einer Wahl. Energiekrise und Rohstoffmangel gehen Hand in Hand mit dem Untergang ganzer Industriezweige, fordern unzählige Existenzen und sollten die Dinge so kommen, wie sie angekündigt wurden, werden die kommenden, finanziellen Herausforderungen so manchem das Genick brechen. Und über allem schwebt die Angst vor einem großen Krieg; medial hierzulande sterben Menschen den psychischen, in anderen Ländern sterben Menschen den physischen Tod. Abrunden will man das Bild eines totalen Krieges nun mit einem Manöver der Nato über deutschem Boden in einer Größenordnung, die die Welt bisher noch nicht erlebt haben dürfte. Angst soll geschürt und Verwirrung gestiftet werden.

Vor allem ausländische Medien attestieren dem Deutschen eine enorme Leidensfähigkeit und so mancher Experte wundert sich bereits, daß des Deutschen Volkszorn noch immer nicht hochkochen mag. Anders als beispielweise in Frankreich, wo scheinbar das Renteneintrittsalters um zwei Jahre erhöht worden ist, reagieren die Menschen hierzulande eher lethargisch auf alles Bedrohliche. Man hat sich scheinbar, jedenfalls die, die noch können, mit den Umständen arrangiert und eingerichtet. Diejenigen, die sich empören, empören sich auch weiterhin und jene, die es sich leisten können, schauen weg.

Der anfangs vielgepriesene Aufwachprozeß scheint wieder eingeschlafen zu sein. Gewiß: demonstriert wird immer noch, wirklich beeindrucken mag es aber dennoch keinen. Die Dinge laufen weiter wie gewollt. Unterdessen haben sich gewisse Parallelgesellschaften gebildet. Internetforen und Plattformen mit neuartigen Geschäftsmodellen schießen wie Pilze aus dem Boden. Network-Marketing der neue Stern am Himmel. Aus ehemaligen Kräuterhexen und Esoterikgrößen werden im Handumdrehen Gurus der Internetkongresse.

Heilen der menschlichen Seele und alternatives Betrachten, was nicht betrachtet werden kann, stehen bei alldenjenigen hoch im Kurs, die dem Wahnsinn entfliehen möchten. Mit anderen Worten: fluchtartig verlassen die überforderten Geister das Angst-Porno-Geschäft. "System Overload" als Zeichen der Zeit. Die Zeit der Aufklärung ist längst vorüber, die Hinweisschilder können wieder entfernt werden. Wer erreicht werden konnte, wurde bereits erreicht und wer es sehen wollte, kann es sehen. Alles wurde gezeigt, alles erklärt; tausende Worte und Stunden an Filmdokumenten haben auf alles hingewiesen, was es zu betrachten lohnte. Die einen verstehen noch immer nicht und die anderen meinen, alles bereits zu wissen. Jedoch, und das bringt so manches zum Stillstand: wirkliche Fragen hat es bei nur wenigen ausgelöst.

Der Erkenntnisse gab es viele, geholfen haben sie dennoch nicht. Ein echtes Umdenken wird noch viele Jahre, wenn nicht Genrationen benötigen, insofern kommt im Außen das zum Stillstand, was sich im Inneren der Menschen nur langsam bewegte. Der vielen Worte und Bilder überdrüssig, wenden sich zunehmend mehr Menschen ab, sind des Konsums neuer Erkenntnisse abgeneigt. Müde die einen, überfordert die anderen, löst scheinbar eine Katerstimmung die Euphorie ab. Was will der Mensch noch wissen, was will er lesen oder hören? Und was will man ihm noch sagen? Braucht es noch Impulse oder sind diese vielmehr Rohrkrepierer vor dem Zünden? Lohnt es überhaupt, die täglichen Ereignisse noch einer genaueren Betrachtung zu unterziehen oder bleibt es vergebene Liebesmüh, all dem Unsinn auch nur einen Funken noch an Aufmerksamkeit zu schenken?

Inwieweit all die Erkenntnisse der vergangenen Jahre für den ein oder anderen hilfreich gewesen sind, wird jeder nur für sich allein bewerten können. Vielem, was bereits geschrieben steht, bleibt nichts mehr hinzuzufügen. Gekleidet in nur neue Worte, ist alles nötige bereits gesagt. Der Wiederholungen überdrüssig, scheint sich bereits alles wieder im Kreise zu drehen. Dem Sinn hinter allem konnte scheinbar nur marginal Genüge getan werden. Es ist weder Resignation noch Enttäuschung, einzig die Erkenntnis, der Quantität die Qualität folgen zu lassen.

Die "Gedanken zur Nacht" passen sich den Umständen an und schalten zwei Gänge nach unten. Nicht jeder Furz muß noch seinen Kommentar erfahren. Auch in Zukunft wird es bestimmte Ereignisse oder Hinweise geben, die es wert sein werden, Beachtung zu finden. Seit dem ersten Tag haben sich die "Gedanken zur Nacht" und deren Inhalte gewandelt. Fluktuation das Maß der Beständigkeit; viele Leser kamen und gingen; an jeden Einzelnen meinen Dank. Die "Gedanken zur Nacht" werden bleiben, nur ihr Gesicht wird ein anderes werden. Über jeden, der diesen Wandel mitgehen möchte, werde ich mich freuen, für jeden, der Fastfood dem Menü vorzieht, werden die Mahlzeiten spärlicher werden. Wohin die Reise führen wird, wird auch von Dir, dem Leser bestimmt werden. Luft holen und in die Ruhe treten; das Gebot der Stunde.

Nach Fest kommt Ab, nach dem Overload der Meltdown. Wir alle sind aufgefordert, mit unseren Kräften zu haushalten. Im Sprint findet sich nur schwer die Orientierung. Bis hierher sage ich Dank für das was war und horte Freude, für das was kommen mag.

Herzlichst Ingo


Weißer Schwan

Bild: Acryl auf Dipond
© ingo

"Niemand kann mich zwingen auf seine Art glücklich zu sein."
Immanuel Kant

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stichworte

Desinformation, Ingo, Klimaschwindel, Letzte Generation


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