12. Dezember 2021

3. Advent – Störgeräusche

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Besinnen wir uns vorher und lassen uns den 3. Advent nicht mit schlechten Gedanken, woher sie auch immer kommen mögen, vermiesen. Und vielleicht denken wir auch zukünftig öfter über diese kleine Geschichte von Oliver nach und berücksichtigen sie in unserem Leben.

Störgeräusche  

Die meisten werden folgende Situation kennen: Man wünscht sich einen Moment der Besinnung, ein paar Minuten oder auch mehr. Wie man so sagt: „Ich möchte mich mal ausruhen.“

Dafür benötigt man nicht viel. Eigentlich nur ebendiese Ruhe. Erst einmal von außen. Damit sie in einen einziehen kann.

Jedoch: Wo findet man diese Ruhe? Wer außerhalb der Stadt, vielleicht noch in einer eher dünn besiedelten Region lebt, kann sich da glücklich schätzen. Ein Gang durch den Wald oder über Feld und Flur kann das Gewünschte bieten. Für die anderen, diese dürften die Mehrzahl stellen, bleibt ein ruhiges Eckchen in der Wohnung, im Park (sofern noch ohne Lebensgefahr möglich), ein Ausflug ins städtische Umland.

Ruhe kann man, zumindest bis zu einem gewissen Grad, auch selbst erzeugen. Beim Abtauchen in die spannende Handlung eines guten Buches, beim Nachdenken, sogar beim Arbeiten. Wichtig ist, daß es der eigene Takt ist, der die Beschäftigung begleitet: Wie schnell lese ich, worüber denke ich nach, wie teile ich mir die Arbeit oder jede andere Beschäftigung ein?

Und da kommen die Störgeräusche ins Spiel.

Beim Lesen, beispielsweise in der Schule, bestimmt der Lehrplan das Thema und die Geschwindigkeit. Beim Thema könnte es noch klappen, wenn es mich interessiert. Bei der Geschwindigkeit, dem Takt, wird es fast unmöglich, es allen Recht zu machen. Der eine verzweifelt, weil es ihm zu schnell geht. Der nächste wendet sich anderen Dingen zu, weil es ihm zu langsam geht. In die Ruhe kommt man so nicht.

„Auf Arbeit“, wie man so sagt, ist es ähnlich. Irgendeine Norm, ein Termin, der Chef geben denTakt an.

Damit will ich nicht sagen, daß Kinder nicht gemeinsam lernen sollten oder auf Arbeit, meinetwegen auch im Leben an sich, keine Regeln oder Ziele notwendig sind. Ganz im Gegenteil. Dennoch brauchen wir den obengenannten Moment, regelmäßig und eher etwas länger.

Aber jetzt haben wir es ja geschafft: Schule aus, Arbeit fertig, Feierabend. Und nun?

Nun mache ich, was ich will (nachdem die übriggeblienen Pflichten erledigt sind?).

Glücklich, wer ein sinnvolles Hobby hat. Sport, Handarbeiteln, Werkeln, Garten, Lesen und was es noch so gibt.

Ein kleines Gerät gibt mir ein Signal. X ungelesene Nachrichten. Und auf, rein in den „Gedankenaustausch“, worüber auch immer. Noch schnell die neuesten Ereignisse im Schnelldurchlauf, was mich nicht interessiert, kann ich wegklicken. Das nenne ich mal selbstbestimmt.

Schon dunkel, Mist. Ich wollte doch noch … Egal, mach’ ich morgen. Jetzt erst einmal das Fernsehgerät einschalten, will ja nichts verpassen. Wow, überall Krieg, Terroristen, Krankheiten bis zum „Umfallen“. Na, jetzt weiß ich aber Bescheid.

Bin ich heute eigentlich schon zur Ruhe gekommen? Wer hat eigentlich vorgegeben, womit ich mich den ganzen Tag befasse, worüber ich nachdenke?

Egal, jetzt gehe ich ins Bett. Da gibt es sie, die Ruhe. Oder auch nicht.

Oliver Schüller

3 Kerzen

stichworte

Ablenkung, Fernsehen, Soziale Medien


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