5. September 2020

Sturm auf den Reichstag – ein Fake

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friedlich vs. entsetzlich
Protest vs. Schändung

Hatte ich schon erwähnt, daß ich am Samstag, den 29.08.2020, hier auf dieser Seite mehr als 20 Livestreams moderiert hatte? Also ich war nicht live vor Ort. Mir sind solche Menschenmassen ein Gräuel. Ich habe mich schon zu DDR-Zeiten vor diesen großen Demos gedrückt. Am 1. Mai habe ich in der Regel Bier ausgeschenkt, zum Frühschoppen, oft gemeinsam mit einem gewissen D.B.

Lediglich zur Friedensdemo 2003 gegen den verbrecherischen Irakkrieg war ich genau dort am Platz auf der Straße des 17. Juni und im Umfeld. Deshalb, und weil ich umfassende Informationen über die 20 Livestreams hatte, gehe ich davon aus, daß es weit über eine Million Teilnehmer bei der ziemlich bunten und friedlichen Demonstration der Querdenker gegeben hat.

Und ich gehe davon aus, daß diese Aktion vor dem Reichstag eine Operation unter Falscher Flagge war. U.a. um den Medien den Vorwand zu liefern, statt über die wirklich wichtigen Inhalte der Demonstration gegen die totalitäten Maßnahmen der Regierung eben über einen "Sturm" auf den Reichstag zu berichten. Von Reichsbürgern, Rechtsextremen, Nazis, Esoterikern, Spinnern, Aluhutträgern, Demokratiefeinden. Das übliche Geschwalle eben...

Was ist wirklich passiert?

Es gibt natürlich dazu wieder eine Unmenge an validen Informationen außerhalb der Mainstreammedien. Ich greife hier auf professionelle Quellen zurück. Guido Schmitz-Krummacher ist Anwalt und Betriebswirt. Er orientiert sich an Zahlen und wissenschaftlichen Meinungen, nicht an Theorien oder Phantasien.

Er kommt aus einem Haushalt von zwei Polizeibeamten und hat selber kurzzeitig für die Polizei gearbeitet. Zudem hat er Sicherheitsanalysen in Kriegsgebieten gemacht. An dem Tag in Berlin war er die ganze Zeit dabei und hatte eine sensitive Situation zwischen 500 Demonstranten, Polizei und Antifa friedlich aufgelöst, um der Polizei keine Angriffsfläche zu bieten.

Er berichtet auf dem Blog des renommierten Journalisten Boris Reitschuster über seine Beobachtungen. Einen Teil davon kann ich anhand meiner Livestreambeobachtungen bestätigen.

Wer sich den umfassenden Text dort nicht gönnen will, um tiefer einzusteigen, seine Schlußfolgerung:

"Betrachtet man die ganze Reichstagsaktion, so konnte diese nur gelingen, wenn Polizei, Innensenator, Polizeipräsidentin und evt. ein paar Demonstranten (V-Leute? – das Innenministerium hat deren Einsatz ja bestätigt – und ein paar Antifa-Aktivisten (die gefilmt haben)) einen solchen Reichstagssturm nach einem ausgearbeiteten Plan inszenierten."

Die Fakten dazu finden sich im Artikel auf reitschuster.de.

N23 berichtet

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Thomas Wüppesahl, Bundessprecher der „Kritischen Polizisten“ (BAG), sagte in einem Sputnik-Interview, dass eine Stürmung des Reichstags nie stattgefunden habe. Dies sei eine Erfindung der gleichgeschalteten Presse- und Medienorgane. Außerdem geht er davon aus, dass auch V-Leute und eventuell verdeckte Ermittler vor Ort gewesen sind und die Situation beeinflusst haben. 

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Bevor am 29. August der sogenannte „Reichstagssturm“ begann, zog die Polizeileitung wesentliche Einsatzkräfte vom Einsatzort ab. Dies öffnete ein Zeitfenster, welches von mehreren Provokateuren genutzt wurde, um den „Sturm“ zu inszenieren. Eine Provokateurin behauptete später in einem Interview, Kontakte zur Polizei zu haben.

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Am 29. August kam es in Berlin am Rande einer friedlichen Großdemonstration gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung zu Ausschreitungen vor dem Reichstag. Der Sicherheitsexperte Michael Kuhr war dort und widerspricht der Behauptung, dass Demonstranten gewaltsam versucht hätten den Reichstag zu stürmen. Außerdem sei die Situation gezielt von einer Provokateurin manipuliert worden.

Noch mehr valide Informationen

Eine weitere sehr seriöse Quelle ist der Hamburger Signal e.V. Oder genauer: die Bundesarbeitsgemeinschaft
Kritischer Polizistinnen und Polizisten. Zwei Auszüge aus dem hier verlinkten Dokument.

Zur Anzahl der Teilnehmer

Zitat ungeändert mit Fehlern und Gendersprech.

"Gestern waren nach unserer gesicherten Einschätzung hunderttausende auf den Straßen der Berliner Innenstadt mit unterschiedlichen Demonstrationszielen und in mindestens sieben verschiedenen Demonstrationen unterwegs.

Ihr Ziel: Änderungswünsche an Politik und Verwaltung bzgl. des Corona-Krisenmangements.

Lediglich eine kleine verschwindende Minderheit der GegendemonstrantInnen stand in ihren Forderungen im Gegensatz zu den eigentlichen Taktgebern.

Eine andere Minderheit – etwas mehr an Köpfen – bestand aus RechtsextremistInnen, die leider nicht „verschwindend“, also unauffällig, agierten. Aber selbst diese problematische Gruppe war deutlich kleiner als die Zahl der eingesetzten PolizeibeamtInnen, die durch Kräfte anderer Behörden ind Organisationseinheiten der Behörde für Inneres unterstützt wurde.

Am markantesten war jedoch, wie – wieder einmal – aus politischen Gründen die Teilnehmerzahl der vollkommen falsch als Corona-GegnerInnen gelabelten DemonstrantInnen weit – sehr sehr weit – zu niedrig angesetzt worden ist.

Ansonsten ist es geübte Praxis – zu Silvester und anderen Ereignissen – die geschätzte Teilnehmerzahl von Veranstaltungen in Berlin, wenn das Brandenburger Tor mit der sechsspurigen Straße von der „Straße des 17. Juni“ bis zur Siegessäule mit Menschen gefüllt ist, von rund einer Million TeilnehmerInnen auszugehen.

Warum war und ist das hier anders?

"Versuchter Sturm des Reichstages"

Richtig verrissen hat die Berliner Polizei jedoch – nicht die Bundestagspolizei – die Nummer bis kurz vor 20:00 Uhr. Die (polizeiliche) Gemengelage auf dem dortigen Gelände des Deutschen Bundestags ist sehr anspruchsvoll.
Der Westeingang mit Wiese davor und Besucherpavillons - ein erschreckendes und peinliches Ensemble für die Bedeutung und Architektur des Reichstagsge-bäudes seit rund 10 Jahren dank falscher Staatsschutzeinschätzungen.

Die Bundestagspolizei, mal Lammert-Polizei, jetzt Schäuble-Polizei, ist bewusst der Exekutive von Landes- und Bundesregierungen entzogen, kann aber natürlich auch in solchen polizeilichen Lagen wie gestern nicht aus eigenem Saft mit ihren rund 200 PolizistInnen die äußere Sicherheit aufrechterhalten, falls hunderte aufgehetzte und durchgeknallte Mitbürger form- und fristwidrig Einlass erzwingen wollten.

Das ist Sache der Einsatzleitung, also der Berliner Polizei. Da zum Reichstag mindestens ein Einsatzabschnitt aufgebaut worden sein wird, dürfte diesem Einsatzabschnittsführer die Ehre, den Reichstag gegen äußere Störungen zu sichern, zum letzten Mal gestern widerfahren sein. Hoffen wir! Bei der Berliner Polizei weiß man aber nie.

Es gibt aber noch ein anderes denkbares Erklärungsszenario. Den Einsatzabschnitt „Äußere Sicherheit des Dt. Bundestags“ gibt man einem erfahrenen Polizeiführer. Das ist nicht irgendein Streckenabschnitt oder Vergleichbares zum Üben. – Wenn das so gewesen sein sollte, spricht fast alles dafür, dass dieser Beamte den Mob – es waren nicht einmal mehrere Hunderte der Rechtsextremisten-Kundgebung(!) – bewusst hat so weit gehen lassen, um sich dafür Pluspunkte beim Senator und seiner Präsidentin zu verdienen. Wir werden bald die Wahrheit wissen: Entweder wird der Polizeiführer innderdienstliche Probleme haben und nicht zu gering, oder – evtl. nach einer Schamfrist – seine Karriere nicht bloß ungebremst fortsetzen, sondern sogar beschleunigt. Das sind die gängigen Methoden in den Polizeien, aber auch anderer Behörden.

Dazu gibt es auch nicht viel mehr zu schreiben. Der Unterzeichner hat selbst das Geblähe des Redners dieser Versammlung von Rechtsaußen vor dem Westeingang des Reichstagsgebäudes partiell gehört. Er war bzw. ist ein sauschlechter Redner, lallend, unsauber artikulierend, aber eindeutig dummes Zeug emittierend und aufhetzend: ´Die Polizei will diese Regierung schützen`, und ´Wir müssen jetzt etwas Tun. Jetzt Leute!`, oder ´Ruft alle über Twitter etc. auf, jetzt zu kommen`…

Haben staatlich bezahlte V-Leute den „Sturm“ gesteuert?

Es war also auch für ungeschulte Köpfe erkennbar, dass hier zumindest versucht wurde, ein Gefährdungs- und Bedrohungsszenario zu einer handfesten Störung oder mehr im Sinne der Polizeigesetze zu dynamisieren. Das gelang leider auch. Entscheidend aber wegen der Minusleistung des Polizeiabschnittsführers (s.o.).

Die Verantwortung liegt selbstredend zu allererst bei den TeilnehmerInnen dieser Kamikaze-Aktion; jedoch dicht gefolgt von diesem Polizeieinsatzabschnitt und evtl. auch V-Mann-FührerInnen! Wie schon beim NSU und anderen casi. Wobei – nicht zu vergessen – wer sagt uns nicht, dass selbst dieser Hetzer von Redner auf der Gehaltsliste eines Dienstes oder einer Polizei stand bzw. steht?

Und damit sprechen wir in fachlich ironischer bis zynischer Form unsere Herzlichen Glückwünsche dafür aus, dass durch stümperhafte Polizeiarbeit (oder doch kalkuliertes Lange-Leine-lassen?), die Prognose des Innensenators bestätigt werden konnte. Prompt folgte aus der Bundespolitik die markige Rückendeckung: „Toll, dass die Polizei den Reichstag schützte“ (Seehofer als BMI). Und viel Geschwätz…

Zitatende

Ich mag klare Ansagen!

Das, was die Medien uns als "Sturm auf den Reichstag" verkaufen wollen, war eine Operation unter falscher Flagge mit ein paar schlechten Krisenschauspielern. Und von der Menge der Leute dort war lediglich eine Besetzung der Treppe gewollt. Um ein Selfie zu machen. Dumm, sich als nützliche Idioten gebrauchen zu lassen, aber völlig unproblematisch. Wie man auf diesem Video unschwer selbst verfolgen kann:

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Humor ist, wenn man trotzdem lacht:

Die Heldenpolizisten mal ganz anders betrachtet:

Was sagst Du dazu? Hast Du Ergänzungen oder eine gegenteilige Meinung? Dann schreib es in die Kommentare.


stichworte

Boris Reitschuster, Bundesarbeitsgemeinschaft Kritischer Polizistinnen und Polizisten, False Flag, Guido Schmitz-Krummacher, Hamburger Signal, Operation unter falscher Flagge, Provokateure, Tamara K


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