29. April 2021

Gedanken zur Nacht – Ein Jahr des Vergessens

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Gedanken zur Nacht - Ein Jahr des Vergessens    

Wie fühlt es sich an, wenn du die Wärme eines lieben Menschen erhältst? Nein, nicht die körperliche Wärme, sondern die, die von seinem Herzen auf dich strahlt.

Wie fühlt sich eine Umarmung eines Freundes an, der dich schon lange nicht mehr getroffen hat?

Wie fühlt sich ein einfacher Händedruck des Grußes, gepaart mit einem Lächeln an?

Wie fühlt es sich an, wenn du von Weitem einem Bekannten einen Gruß zurufst und du diesen mit einem freundlichen Winken erwidert bekommst?

Wie fühlt es sich an, wenn du in deiner Lieblingskneipe deine Kumpel triffst, diese mit einem Schulterklopfen begrüßt und ihr gemeinsam ein Bierchen zischt?

Wie fühlt es sich an, einfach vor des Nachbars Gartenzaun stehen zu bleiben, einen Schwatz übers Wetter oder die erneuten Kapriolen des nächsten Nachbarn zu philosophieren?

Wie fühlt es sich an, wenn sich Oma und Enkel in die Arme fallen und sich gegenseitig ihre Zuneigung bekunden?

Schon vergessen? Ja, lange ist es her, sehr lange ist es her, die alltäglichsten Dinge zu tun – einfach das zu tun, was zum Menschsein dazugehört, ja existenziell ist. Ganz banale Dinge, über die so noch bis vor einem Jahr jemand hätte nachgedacht, gar bezweifelt, dies aus seinem Leben sich wegdenken zu können. Ganz ehrlich, einige der Fragen hätten sicher früher einer größeren Aufmerksamkeit bedurft, doch bemerken die Menschen dies immer erst dann, wenn sie es nicht mehr tun können.

Zwei Dinge ragen erstaunlich weit heraus und werfen zwei Fragen auf.

Weshalb war es so einfach und möglich, die Menschen, in einer so kurzen Zeit von nur einem Jahr, so grundlegend umzuprogrammieren, sie in ein völlig konträres Verhaltensmuster zu bringen, daß nicht alle zwar, aber dennoch erschreckend viele Menschen, ihre angeborenen Verhaltensmuster, ja ihre Grundbedürfnisse, entweder vergessen oder schlicht gegen die „neue Normalität“, eingetauscht haben?

Vergessen werden darf hierbei jedoch nicht, daß viele Menschen dies aus einer Angst heraus geschehen lassen haben. Entweder aus der Angst vor einem unsichtbaren Feind, oder aus Angst vor Strafe, haben sich nicht wenigen, dieser neuen Normalität einfach gebeugt.

Ebenfalls nicht zu vernachlässigen, all diejenigen, die in diesen Maßnahmen der Verhaltensumkehr, ihren ersten richtigen Halt im Leben gefunden haben, trudelten diese in früheren Zeiten unfreiwillig in einer sozialen Vereinsamung, fristeten ihr Leben abseits großer Freundeskreise - waren Einzelgänger, ohne Zugang zu den Herzen ihrer Mitmenschen, so erfahren sie jetzt ihre „amtliche“ Legitimation – Outsider becomes to Mainstream.

Unklar auch, ob es ausschließlich an diesem unsichtbaren Feind gelegen hat, der anders als in früheren Zeiten, eben keine Leichenberge produziert, gleichwenn die Meinungen weit auseinander driften, was die offiziellen Sterbezahlen angeht, sich die Todesursache auf eine zunehmend konzentriert und womöglich bald nur noch einheitlich vorgedruckte Totenscheine geben wird, auf dem die Todesursache bereits erscheint, bevor gestorben wird.

Im Grunde ganz gleich, weshalb die Mehrzahl der Menschen einer kollektiven Demenz anheim gefallen ist, festzuhalten ist, daß nicht nur die Grundbedürfnisse eines jeden Menschen verloren gegangen sind – vergessen wurden, obendrein selbst das elementare Grundbedürfnis eines jeden Lebewesens eliminiert  worden ist – das freie Atmen.

Zweite Frage mit Brisanz. Kann es sein, das von all den Grundbedürfnissen, bis auf wenige Ausnahmen vielleicht, diese schon weit vor diesen Ereignissen nur noch rudimentär vorhanden waren? War und ist es deshalb so einfach möglich, daß all das Menschliche so schnell vergessen wurde?

Provokant, sicherlich, doch muß eine genau Betrachtung erlaubt sein und sich so mancher fragen, wann er das letzte Mal ein Lächeln verschenkt, oder bekommen hat. Wie oft wurde ein Freund oder der Partner einfach mal im Arm gehalten, ganz ohne, etwas von ihm zu wollen?

Wie sehr haben sich so manche Nachbarn bemüht, ihren kleinen Gartenzaunstreit bei einem kühlen Blonden, ganz ohne Anwalt und richterlicher Entscheidung beizulegen?

Und last but not least – wie oft wurde die Oma im Pflegeheim oder zuhause besucht, ohne nach den aktuellen Kontoauszügen zu fragen?

Ja, viele haben ihr Bestes gegeben, sich um ihre Mitmenschen bemüht und sich um die Alten gekümmert, haben im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles gegeben, um das Leben ein Stück lebenswerter zu gestalten – diese sind hiermit nicht gemeint, doch betrachtet man die Gesellschaft aus der Vogelperspektive, so zeigte sich ein zunehmender Verfall eines liebevollen Miteinander, zu Gunsten eines fehlgeleiteten Individualismus, der letztendlich nichts anderes war und ist, als eine kalte, vom schnöden Mammon getriebene Einsamkeit.

Der Mensch lernt immer erst dann Dinge zu schätzen, wenn er sie verloren hat, so ein alter Spruch, doch bleibt ein bitterer Zweifel dessen, ob es viele schon bemerkt haben, was in nur einem Jahr verloren gegangen ist.
Vieles wird nie wieder gut zu machen sein, vieles kann nicht nachgeholt werden – die Alten sterben einsam in ihren Heimen und die Kinder werden schneller groß, als es wahrgenommen werden kann.

Ein würdiges Alter hatten die Alten nicht mehr und die Kinder wurden ihrer Kindheit beraubt – ein tiefschwarzes Fazit eines Verlustiggehens an Menschlichkeit und deren Grundeigenschaften von Wärme und Güte, von Respekt, Achtung und Höflichkeit.

Die abschließenden Fragen werden sein, welche Generation es sein wird, die diese verlorengegangenen Schätze wieder wird bergen können, sie zu einem neuen Leben erblühen lassen und den nachfolgenden Generationen wird zeigen können, was der Mensch einst war, bevor er einer Doktrin folgend, vergessen hat, wer er ist?

Selbst wenn, ab morgen alle Maßnahmen fallen, wird es möglich sein, einfach das Licht in den Herzen der Menschen wieder zu anzuknipsen, als wäre nichts geschehen, alles wieder auf Null zu stellen und die angerichteten Schäden einfach zu vergessen?

Nein, was verloren ist, wird lange nicht wieder gefunden werden können. Doch selbst wenn, werden es die alten Verhaltensmuster sein, die so dringend einer Erneuerung bedurften, daß sie für das Neue nur noch bedingt eine Anwendung finden können.

Ein Jahr des Vergessens, dessen Ende noch nicht geschrieben steht, dessen Ergebnis aber, jetzt schon deutlich zu erkennen ist. Wenn sich nicht selbst ein jeder erinnern möchte, wird es nichts mehr geben, was an die Kinder und deren Kinder, an guten Werten wird weitergegeben werden können.

Ein Jahr des Vergessens - ein Furz in der Menschheitsgeschichte, mit atomarer Sprengkraft.

Herzlichst Ingo


Weshalb war es so einfach möglich? Ein Anhaltspunkt könnte das sein:

Predictive Programming

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In etwa "Vorhersagende Programmierung" - vorweggenommene Ereignisse, die ins Unterbewußtsein der Massen gebracht werden durch Spielfilme, Spiele, Artikel in Printmedien und vor allem in Musik. Wir hatten dazu schon etwas bei den Subliminals, denn damit kann man das auch machen. Am besten beobachten kann man das jedoch bei großen Ereignissen, die von vielen Menschen wahrgenommen werden. Es gibt unglaublich viel Beispiele. Eines der umwerfendsten ist die Olympiade 2012 in Groß Britannien. Wichtig sind dabei die gruselige Inszenierung der Olympiafeier - die an sich schon völlig irre war - und die dieses Jahr zu besichtigenden Bilder bei der Corona-Plandemie. Die Musik und die religiösen Beiträge sind zweitrangig.

Es geht hier um mehrere psychologische Effekte. Zum einen der Wiedererkennungswert. Die menschliche Psyche findet die Tanzerei in leeren Kliniken im Zusammenhang mit einer angeblich schlimmen Pandemie nicht als unnormal, da die gleichen oder ähnliche Bilder bereits im Unterbewußtsein abgespeichert sind. Bekanntheit signalisiert Normalität. Fremdes würde Angst machen. Die Angst sollen die Menschen jedoch an einer anderen Stelle bekommen. 

Was fällt Dir dazu ein? Was könnte noch ein Zweck sein? Warum war das so einfach möglich? Schreib es doch in die Kommentare.


stichworte

Enkel, Ingo, Nachbar, Oma, Predictive Programming


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