17. Juni 2021

Gut erzogen

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Wie funktioniert eigentlich Erziehung?

Vom Hund, zum Beispiel, wissen wir recht gut, wie es geht. Auch wenn die Umsetzung vielen Hundehaltern reichlich schwer fällt: Strafe für „falsche“ Reaktion auf einen Anreiz - belohne für die „richtige“ Reaktion. Nach
ausreichend intensivem Training gelingt es sogar, die gewünschte Reaktion zu erzielen, auch wenn die nachfolgende Belohnung, im Extremfall dauerhaft, ausbleibt.

Der Hund ist ein Säugetier. Das haben wir mit ihm gemein. Könnte es noch mehr Gemeinsamkeiten geben?

Das Wort Erziehung hat das Verb ziehen in sich. Schlagt mich nicht, wenn ich falsch liege. Ich denke, das habe ich vor mehr als dreißig Jahren irgendwo gelesen:

Es kommt aus dem Gartenbau oder der Forstwirtschaft. (Wenn es einer der Leser wirklich genau wissen möchte, versuche ich, die Quelle zu finden.)

Japan und Deutschland sind die Länder mit der am weitesten zurückreichenden Tradition der „Forstwirtschaft“.
In Japan war es zum Beispiel üblich, Bäume zu „ziehen“. Wortwörtlich. Man hat dort ganze Baumreihen angepflanzt, zum gegebenen Zeitpunkt einen Strick um den oberen Teil des Stämmchens gelegt und ihn an einen
Pflock gelegt. Ihn sozusagen gezwungen, krumm zu wachsen. Aufgabe des Förster war dann die Überwachung und Korrektur des Wuchses. Die so „erzogenen“ Stämme brauchte man für die gebogenen Giebelhölzer der
japanischen Architektur.

Wir haben heute, seit langer Zeit, ERZIEHER, die uns schon als Kinder am Wickel haben. Der heute offiziell nicht mehr verwendete Begriff „Kindergarten“ zeigt noch einmal die Verwandschaft zu Garten und Forst.

(Warum man diesen eigentlich schönen Begriff unbedingt in „Kindertagesstätte“ ändern mußte, wäre eine weitere Frage.)

Sie folgen den edlen Ideen von Kleist, von Humboldt, Schweitzer, (verdammt noch mal: wie hieß der Russe, der hier fehlt). Und diese Ideen dieser Humanisten waren ja wirklich gut.

Aber auch sie kann man, wenn man böse genug ist, umdrehen. Bis zur Perversion.

Und sie werden vom Staat bezahlt.

Und wenn Du glaubst, die Erziehung hat nach Kindergarten und Schule aufgehört, dann versuche einmal folgendes:

Nimm eine beliebige Nachrichtensendung. Höre oder schaue sie Dir an. Nimm Dir danach die Zeit, diese Sendung auf Ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen.

Versuche, herauszufinden, ob die Sendung (warum heißt es wohl „Sendung“?) Dir eine „Haltung“ zu einem Thema vermitteln möchte, oder ob nur Fakten genannt werden, damit Du in der Lage bist, das Thema für Dich
selbst zu erkennen.

Zuviel Aufwand?

Das ist Erziehung.

Denk mal drüber nach.

Oliver Schüller


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stichworte

Baumschule, Deutschland, Erziehung, Gartenbau, Japan, Volkswirtschaft


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  • Wahrscheinlich meinst Du Makarenko mit dem russischen Erzieher. Dessen Methode war ein guter Ansatz, um Waisen oder straffällig gewordene Kinder und Jugendliche in der der damaligen Zeit (Wirren des Bürgerkrieges in der Sowjetunion) wieder aufzuhelfen.

    Allerdings wurde der anfangs gute Ansatz im Sinne kollektivistischer Ziele konterkariert. Das Kollektiv war alles, der Einzelne nichts.

    Heute gibt es einen anderen Russen, der wegweisende Methoden der Bildung(!) entwickelt hat: Schetenin.

  • Alte Gärtner verwendeten die Begriffe – anziehen, heranziehen, ich kenne das noch aus meiner Kindheit. Das Grimmsche Wörterbuch hält ganze 42 Seiten nur allein für das Wort ziehen bereit und das in 0,3 er Schrift. Gleichwenn sich kein Zusammenhang herstellen ließe, trifft es exakt den Kern der Sache. Das ziehen in einem Bildungssystem (Bildung = Formgebung), rundet das Bild ab. Sehr gut – herzlichst Ingo

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