26. April 2021

Fremdbestimmt

Exklusiver Gastbeitrag von Michael Wolski   

Anmerkungen zu einem Videobeitrag von KenFM - Warum Baerbock dank WEF eine hochkompetente Nachfolgerin für Merkel wäre | Von Norbert Häring

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Fremdbestimmt

Das  „Young Global Leader“ Programm des Weltwirtschaftsforums (WEF) für die Ausbildung zukünftiger Führungskräfte in der Politik hat jetzt Annalena Baerbock (40) als Kanzlerkandidatin ins Rennen geschickt.

Nach einer fünfjährigen Ausbildung durch eine Organisation, die vom WEF finanziert wird, ist sie offiziell an den Start gegangen. Jetzt hat sie die Unterstützung der wichtigsten Vertreter des überwiegend amerikanischen und britischen Großkapitals und der mit ihnen verflochtenen privaten Thinktanks wie der Rand Corporation, Transatlantischer Organisationen wie dem Council on Foreign Relations, der Federal Reserve (private Notenbank der USA), obskurer Geheimorganisationen wie Skulls & Bones, diverser internationaler Logen der Freimaurer, Malteser, Jesuiten usw. Kurz gesagt: Annalena hat die Weihen für Höheres erhalten.

Wo liegt der Unterschied zur Politikerauswahl früherer Zeiten?

... als noch Nationalstaaten im ursprünglichen Sinne des Wortes existierten? Damals wurden Politiker von den, das Land beherrschenden Kräften wie

Kirchen,
Agrariern,
Unternehmern,
Banken,
Parteien,
gesellschaftlichen Organisationen wie Gewerkschaften, Verbänden etc.

ausgewählt. Sie kamen –  bis zum 1. Weltkrieg – aus einem der oberen Stände und hatten oftmals studiert oder waren in der Armee groß geworden. Sie mussten darauf bedacht sein, das Gleichgewicht im Land zu erhalten und die Machtbalance nicht zu gefährden. Sie waren immer mit ihrem Land verbunden (auch als Besitzende von Immobilien). Zweifelte man an deren Verbundenheit mit dem Vaterland, konnten sie wegen Hochverrat abgesetzt oder verurteilt werden.

Wann änderte sich die Situation?

Anders sah es dann in Deutschland nach dem 1. Weltkrieg und seiner Niederlage aus. Deutschland war von den Franzosen im Westen besetzt, hatte Gebiete an Frankreich, Belgien, Tschechoslowakei, Litauen, Dänemark und Polen verloren sowie sämtliche Kolonien.

Die Politiker in Berlin wurden von den Alliierten vorgeschlagen oder, wie im Fall Rathenaus, auch beseitigt. Deutschland wurde mit dem Versailler Vertrag riesige Reparationen auferlegt und eine Wiederbewaffnung fast völlig untersagt. Nur eine Steuerung der Politiker von außen – durch die Siegermächte – konnte Deutschland im Sinne der Sieger verwalten.

Russland / die Sowjetunion gehörten nicht zu den Siegermächten, da es im März 1918 den Friedensvertrag mit Deutschland in Brest-Litowsk abgeschlossen hatte. Dieser Friedensvertrag war nur möglich geworden, da Berlin die Finanzierung der russischen Revolution durch Lenin im 12. April 1917 bei seinem Transit von der Schweiz über Berlin nach Schweden ermöglichte.

Man übergab ihm das Geld in seinem plombierten (exterritorialen) Waggon. Die Amerikaner hatten im Februar 1917 die diplomatischen Beziehungen zum Deutschen Reich abgebrochen und waren am 6. April 1917 in den Krieg gegen Deutschland eingetreten. Deutschland war gezwungen, zu handeln.

Das amerikanische Großkapital hatte Trotzki etwa 20 Millionen US-Dollar für den gleichen Zweck zur Durchführung der Revolution zur Verfügung gestellt.

1917 wurde wieder eine große Revolution vom Ausland finanziert (wie 1776 die Gründung der USA oder 1789 die französische Revolution), diesmal wurde aber auch das Führungspersonal aus dem Ausland mitgeliefert.

Trotzki hatte einen US-amerikanischen Pass, Lenin lebte als russischer Staatsbürger über 10 Jahre in der Schweiz. Das erinnert an die Farbrevolutionen des letzten Jahrzehnts, die durch die Amerikaner initiiert wurden.

Mit dem Erstarken des Sowjetkommunismus in den 20er Jahren brauchten die Engländer, die sich als Beherrscher Europas fühlten, ein Gegengewicht. Auch bestand die Furcht, dass nach der Bayerischen und Ungarischen Räte-Republik und dem Erstarken der Linken in Mitteleuropa, der Kommunismus (exportiert durch die UdSSR) eindringen könnte.

So wurde man in England und später den USA auf den arbeitslosen Kunstmaler und Kriegsheimkehrer Adolf Hitler aufmerksam. Sein rhetorisches Talent wurde genutzt und man steuerte seine Bewegung nicht nur inhaltlich (Eugenik) sondern auch finanziell. So war er der erste Fall eines von anderen Ländern langfristig in Deutschland aufgebauten Regierungschefs.

Es war sicher kein Zufall, dass für die Planung eines baldigen „Krieges durch fremde Hände“ (Deutschland und die Sowjetunion) im Jahr 1930 die Bank für internationalen Zahlungsausgleich in Basel / Schweiz gegründet wurde. Man bezeichnete sie auch als die Bank der Zentralbanken. Sie ermöglichte während des 2. Weltkriegs dann die Abwicklung von Handelsgeschäften Deutschlands mit den westlichen Kriegsgegnern im Kampf gegen die Sowjetunion.

1929 war bereits Vatikanstadt von Italien losgelöst und sukzessive als unabhängiger Staat anerkannt worden. So konnte der Vatikan von der Einbeziehung in einen möglichen Krieg herausgehalten werden und später als Mittler zwischen den Kriegsparteien dienen.

Nach dem 2. Weltkrieg entwickelte sich dann das Einsetzen von handverlesenen Politikern durch die Alliierten zum Standardmodell, in West wie Ost.

Das Auswahlprinzip des WEF - kopiert von den Konzernen

Das Prinzip der Auswahl und Ausbildung von potentiellen Führungspersonal bei gleichzeitiger Setzung eines Alterslimits wurde von den US-Konzernen übernommen und modifiziert.

Als ich 1991 die Repräsentanz der 3M Corporation in Moskau aufbaute, erläuterte mir ein Mitarbeiter der Personalabteilung des Headquarters das Prinzip der Auswahl und Ausbildung zukünftiger Führungskräfte der 1. und 2. Ebene. Es dürfte zum damaligen Zeitpunkt so ähnlich in allen großen US-Konzernen abgelaufen sein.

Dabei spielte die Altersgrenze von 30 Jahren eine entscheidende Rolle. Schaffte man es nicht, bis zu diesem Alter ausgewählt zu werden, blieb man zeitlebens im Mittelfeld des Managements.

Ich fragte ihn, warum kaum Deutsche in den oberen Etagen des Konzerns vertreten sind.

Er gab folgende Erklärung:

  • ein Kandidat muss mit 17/18 Jahren das High School Diploma (die Studienberechtigung) erworben haben,
  • daran schließt sich ein Studium an,
  • mit 30 Jahren muss er bereits mindestens 5 Jahre in der Firma gearbeitet haben, Beurteilungen und Verhalten mussten exzellent sein,
  • sein Vorgesetzter reicht ihn als Kandidaten ein.

Und weiter, Deutsche betreffend:

  • Deutsche beenden das Gymnasium mit 19-20 Jahren, daran schließt sich ein Wehrdienst an,
  • das Studium beginnt oftmals nicht vor dem 23. Lebensjahr und dauert in Deutschland an Universitäten im Durchschnitt 6,5 Jahre und an Fachhochschulen 5 Jahre,
  • im Gegensatz zu US-Universitäten zahlt der Staat für die Ausbildung und dementsprechend ziehen die Studenten die Studienzeit in die Länge,
  • es gibt in Deutschland keine Präsenzpflicht an den Universitäten.

Addiert man dann die 5 Jahre Konzernzugehörigkeit, war die Grenze von 30 Jahren in Deutschland immer überschritten.

Wie erfolgte die Politiker-Auswahl damals in der DDR?

Bei der Literaturauswertung zu meinem Buch 1989 Mauerfall Berlin – Zufall oder Planung? wollte ich auch den Einfluss der sowjetischen Geheimdienste auf das DDR-Führungspersonal im Zusammenhang mit dem Mauerfall untersuchen, fand jedoch keine verwertbaren Information im Internet.  

Allerdings veröffentlichte der letzte DDR-Innenminister zeitgleich sein Buch "In der DDR war ich glücklich - Trotzdem kämpfe ich für die Einheit."

Er schreibt auf Seite 211: ...“zwei Generäle aus meiner unmittelbaren Umgebung offenbarten sich mir unter vier Augen. Ich bin der und der, habe das und das gemacht und bin auch Offizier der Sowjetarmee“.

Ich schrieb daraufhin an Herrn Dr. Diestel und fragte nach der Anzahl der in der DDR tätigen informellen Mitarbeiter der sowjetischen Dienste. Er benannte sie mit 50.000 Personen.

Ich hatte schon 1986 Beobachtungen im Ostberliner Internationalen Handelszentrum gemacht, die ich erst nach Öffnung der Stasi-Archive deuten konnte. Das Ergebnis: Die Stasi war damals auf der Suche nach KGB-IM im Internationalen Handelszentrum.

Damals war ich im Büro der 3M (East) AG/Schweiz im Internationalen Handelszentrum tätig und musste bei einer privaten Reise nach Leningrad einen Fragebogen für meinen DDR-Arbeitgeber ausfüllen, darunter diese Fragen: Wohin fahren Sie? Woher kennen Sie die Leute?

Näheres dazu im Buch.

Überschaut man heute die Führung der höchsten DDR-Politiker und Militärs durch Moskau, so gibt es einige Parallelen zu dem oben Beschriebenen.

  1. Vorauswahl potentieller Führungskader durch Partei (und Staatssicherheit),
  2. Wehrdienst von 3 Jahren, in Ausnahmefällen auch nur Grundwehrdienst, bei der Parteihochschule, bei der Militärakademie und Miliz Offiziersrang,
  3. Delegierung an die Hochschule der KPdSU, des Militärs oder der Miliz in Moskau,
  4. 2-4 jähriges Studium, inkl. Erlernen der russischen Sprache und Kultur,
  5. Abschlussbeurteilung durch die Hochschulen von KPdSU, Armee, Miliz und verdeckt durch KGB / GRU,
    in einigen Fällen Unterschrift unter eine Verpflichtungserklärung bei KGB / GRU.

Für den KGB / GRU arbeiteten inoffiziell sowohl SED-Politbüromitglieder, deren persönliche Mitarbeiter, Minister, stellvertretende Minister (siehe Diestels Aussage) aber auch Mitarbeiter des Internationalen Handelszentrums.

Es gab keine Öffnung von Archiven bei den sowjetischen Diensten, deshalb ist man auf wenige Aussagen im Stasi-Archiv (und eigene Beobachtungen) angewiesen, die aber ein grelles Licht auf die Aktivitäten der Kontrolle in 40 Jahren DDR werfen.

Der KGB hatte immer zwischen 1.000 und 1.200 hauptamtliche sowjetische Mitarbeiter in der DDR stationiert. Allein in der Zentrale des MfS gab es eine Gruppe von 20-25 KGB Mitarbeitern, die mit Stasi-Dienstausweisen ausgestattet waren und so immer Zutritt zu den Stasi-Objekten hatten. Gleiches galt für die Bezirke, allerdings mit weniger Mitarbeitern. Wladimir Putin, jetziger Präsident Russlands, arbeitete 1986-1990 in der Dresdner KGB-Vertretung.  

Auch 75 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs ist Deutschland weiterhin fremdbestimmt. Jene, die wir als Volksvertreter wählen, sind überwiegend handverlesen durch das WEF und dienen ihren Herren –  aber nicht dem Volk der schon länger hier Lebenden.

Konrad Adenauer:

"Wir sind keine Mandanten des deutschen Volkes, wir haben den Auftrag von den Alliierten."

Nun wird besser verständlich, was aktuell abläuft. Aus Gründen, die jetzt nicht weiter dargelegt werden sollen, erfolgt durch unsere Regierung die Zerstörung der Mittelklasse mit dem Ziel der breiten Verarmung.

Das bedingungslose Grundeinkommen www.stiftung-grundeinkommen.de soll eingeführt werden (vermutlich für 2/3 der Bevölkerung), dann wird es noch einige besser bezahlte zivile Spezialisten sowie die Offiziere in Polizei und Armee geben und über allem thronen die Verwalter der Eigentümer.

Die Finanzkonzerne haben in zwei Jahren aus den Reihen der bankrotten Betriebe die besten übernommen und dann gibt es wieder so etwas wie Kombinate. Das Kombinat Lufthansa ist heute schon wieder in Staatsbesitz, weitere folgen.

Finanzindustrie und Technologiekonzerne werden nach Corona das Primat über die Politik errungen haben und diktieren dann wie früher die Feudalherren. Ausreiseantrag und Ausreisegenehmigung werden wieder einen festen Platz im deutschen Wortschatz bekommen und die von uns gewählten Aufseher entscheiden dann, ob man das Land verlassen darf.

Michael Wolski 25.04.2021

Wissen ist Macht!

Wer wissen will, was 1989 bei der "Friedlichen Revolution" wirklich geschehen ist, der sollte sich unbedingt dieses Buch besorgen. Wenn Du es nicht auf Amazon kaufen willst, bestelle direkt beim Autor, im Buchhandel gibt es dieses Buch nicht zu kaufen. Und ich kann Dir versprechen, Du wirst ganz sicher eine Überraschung erleben. Selbst wenn Du schon mit dem Thema etwas vertraut bist.

Warum fiel die Mauer?

„Es war die friedliche Revolution“ sagen die Deutschen.

„Nein, ein Zufall“, antworten die Amerikaner.
Jetzt gibt es Hinweise auf eine ganz andere Lesart:
War der Mauerfall geplant? – Und wenn ja, von wem?

Der Autor Michael Wolski präsentiert überraschende
Antworten. Er zeigt auf, wie am 9.11.1989 das
Zusammenspiel von Sichtbar und Unsichtbar verlief und welche politischen Hintergründe, Tricks und Täuschungen dabei eine Rolle spielten.
Mauerfall und deutsche Einheit erlebte er 1989/90 als Vertreter und Repräsentanz-Leiter eines US-Konzerns in Ostberlin mit. Zum Ende der DDR nach Moskau versetzt, wurde er 1991 Zeuge des Kollateralschadens des Mauerfalls – dem Auseinanderbrechen der Sowjetunion.


stichworte

Annalena Baerbock, Lenin, Michael Wolski, Trotzki, WEF, Young Global Leader


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